• Startseite
  • Kontakt
  • Impressum
  • Startseite
  • Evangelisches Kirchspiel
  • Katholische Kirchengemeinde St. Michael
  • Historisches Ostrau
  • Kontakt
Franz Wilhelm Werner von Veltheim

Franz Wilhelm Werner auf Ostrau, Kösseln und Groß-Weißand (1785 – 1839).

 

Geboren am 10. November 1785 in Rothenburg / S. als Sohn des Carl Christian Septimus und der Friederike Albertine von Pannewitz.

Gestorben am 31. Dezember 1839 in Stolpe. Beigesetzt im Grabgewölbe der Familie an der Kirche zu Schönfließ.

Ritter des Roten Adler-Ordens 2. Kl. mit dem Stern und mit Eichenlaub und des Eisernen Kreuzes 2. Kl. am weißen Bande.

Er hat wesentlich zur weiteren Gestaltung und Vollendung der Parkanlagen in Ostrau beigetragen.

In den Befreiungskriegen bildete er 1813 aus Freiwilligen der Beamten, Berg- und Hüttenleuten der ehemaligen Grafschaft Mansfeld und der aus der bergbauenden Bevölkerung der damaligen Grafschaft Mark ein Pionierbataillon. Ein Lied aus jenen Tagen beginnt:

„Als Veltheim uns zusammenrief, da gings mit Bonaparte schief.“

1815 Oberbergamts- Direktor in Halle, im sogenannten Naefeschen Haus, Domplatz 1.

Als hervorragender mitteldeutscher Geologe war er Mitglied der Leopoldina in Halle, der Deutschen Akademie der Naturforscher und ältesten naturwissenschaftlichen Gelehrtenvereinigung der Welt (1672 durch Kaiser Leopold I. bestätigt).

1835 wurde er als Oberberghauptmann des gesamten preußischen Montanwesens nach Berlin berufen und zum Mitglied des Staatsrates ernannt.

Seine und seines  Bruders (Karl Achaz) Vermögensverhältnisse hatten sich durch die ihnen zugefallene von Pannewitzsche Erbschaft der in der Mark gelegenen Forstgüter Schönfließ, Stolpe und Glienicke günstiger  gestaltet, so dass es ihnen bei ihrer Solidität und großen Sparsamkeit möglich wurde, ihr altes Familiengut Ostrau, sowie das durch den Tod ihres Onkels Philipp freigewordene Gut Groß-Weißand zu übernehmen.

Für die Vornehmheit seiner Gesinnung ist es bezeichnend, dass er bei der größten persönlichen Einfachheit und Beschränkung nach außen hin eine derartige Freigebigkeit übte, dass er z. B. in den letzten Jahren seiner Amtstätigkeit keinen Gehalt mehr annahm und seine Beamten überaus günstig stellte. Bei seiner  Anspruchslosigkeit bewohnte er  in dem großen Schlosse nur den Seitenflügel, die „Oberberghauptmannsstuben“, die spätere Wohnung der Hauslehrer, bis er die dem Schloss gegenüberliegende Inspektorwohnung Bezog. Auch veranlasste er, dass das schadhaft gewordene prunkhafte flache Dach mit einem schlichten Ziegeldach vertauscht wurde.

An seinem Lieblingsplatz im Park zu Ostrau errichtete ihm und seiner Gemahlin der jüngster Sohn Ludolph Heinrich ein bescheidenes Denkmal.

Marianne Albertine von Veltheim

 

Ehefrau

Marianne Albertine Gräfin von Veltheim-Harbke.

 

Geboren am 26. Februar 1794 in Braunschweig.

Heirat am 26. Februar 1812 (?).

Gestorben am 10. Mai 1844 in Berlin.

1843 wurde sie mit der Hälfte von Auerbachs Hof in Leipzig, die sie vom Grafen Karl Heinrich August von Lindenau ererbt hatte, belehnt.



Gottesdienste und Veranstaltungen des Evang. Kirchspiels Ostrau

Zu den aktuellen Terminen der Gottesdienste und Veranstaltungen gelangen Sie

Hier ...

Gottesdienste und Veranstaltungen der Kath. Kirchengemeinde St. Michael

Zu den aktuellen Terminen der Gottesdienste und Veranstaltungen gelangen Sie

Hier ...