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Carl Christian Septimus von Veltheim

Carl Christian Septimus auf Ostrau (1751 –1796).

 

Geboren am 13. März 1751 in Wolfenbüttel als Sohn des Friedrich August und der Maria Anna Katharine Freiin von Kameitzky von Elstibors (unter seinen Paten war der Erbprinz Karl von Braunschweig-Lüneburg).

Gestorben am 10. November 1796 zu St. Domingo als Großbritannischer Rittmeister bei den Hompesch-Husaren. Er erlag dem tropischen Klima.

Oberbergrat zu Berlin. Geh. Finanzrat und Oberberghauptmann zu Rothenburg. Ritter des Johanniter-Ordens.

Er hatte in seinem Fach sehr tüchtiges geleistet, auch eine Dampfmaschine erfunden, welche in Löbejün gestanden haben soll. Anna von Krosigk schreibt in ihrem Buch „Werner von Veltheim. Eine Lebensgeschichte zum Leben.“:

Wir blicken (zu damaliger Zeit ) in große, ja glänzende Verhältnisse, in denen Wohlleben, sogar Aufwand herrschte; so erklärt sich bei der Ungunst der Zeiten und der bei der Erbteilung, wie man annimmt, übermäßigen Belastung des Gutes, wo es dann an der rechtzeitigen Hilfe aber auch Einschränkung fehlte, die so tragisch und unaufhaltsam hereinbrechende Katastrophe. Der Konkurs brach aus, Ostrau wurde von den Gläubigern mit Sequester belegt, und der hartbedrängte Besitzer, von diesen verfolgt, die nach damaligen Gesetzen die Schuldhaft über ihn verhängen konnten, nachdem er sich eine Zeit lang in Rothenburg verborgen gehalten, vermochte sich ihnen schließlich nur durch die Flucht ins Ausland zu entziehen. Unvergesslich bis in die spätesten Jahre, blieb seinem in einem Seitenfenster zusammengedrängten Kinderhäuflein der Augenblick, wo der scheidende, flüchtende Vater, nachdem er sich unter Tränen von ihnen losgerissen, von dem Wagen aus, der ihn in die Fremde führte, zum letzten Male die Arme nach ihnen ausbreitete. Sie sollten ihn nicht wiedersehen. Seine Flucht ging nach Holland, wo er in einem, für dessen Kolonien bestimmten Regimente Dienste nahm, mit diesem nach Westindien aufbrach, wo er in St. Domingo, dem tropischen Klima erliegend, am 1. Juli, dem späteren Geburtstage seines Enkelsohnes Werner, am gelben Fieber verstarb.

Friederike Albertine von Veltheim

 

Ehefrau

Friederike Albertine von Pannewitz a. d. H. Schönfließ.

 

Geboren am 2. Februar 1758 in Königsberg als Tochter des Friedrich Wilhelm auf Stolpe und der Sophie Wilhelmine Albertine von Viereck.

Hochzeitsdatum unbekannt.

Gestorben am 2. März 1789 in Rothenburg. Sie starb nach einer vorhergegangenen glücklichen Niederkunft. Ihr Leichnam wurde nach Ostrau gebracht und am 8. März 1789 Abends mit Laternen und Geläut im Erbbegräbnisgewölbe beigesetzt. Vorher war im Schloss eine Rede gehalten worden. Pfarrer Theodor Wilhelm Cranz trägt zu ihrem Tode im Sterberegister Ostrau ein: „Ihr Andenken bleibt jedem, der sie kannte, so erhalten, dass Jeder ihren frühzeitigen Tod schmerzlich bedauert.“ Sie soll besonders wohltätig gewesen sein. Die dankbaren Söhne errichteten ihr ein Denkmal im Schlosspark Ostrau mit der Inschrift:

Dein Andenken sei uns heilig und dein Leben Beispiel, gut und edel zu werden wie du, dein Geist umschwebe uns und sein der Schutzengel deiner Kinder.



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